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Eine Ode an die Freundschaft

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Soulmates

Freundschaft. Ein Bund zwischen Menschen, den man schwer mit Worten beschreiben kann. Für mich ist es eine der wichtigsten Sachen auf der Welt. Eine bedingungslose Liebe, die sich unter anderem gerade dadurch auszeichnet, dass man so verschieden ist und den anderen trotz seiner Macken und Lasten schätzt und liebt (der Wink mit dem Zaunpfahl an all meine Raucherfreunde :P ). Eine Vertrautheit, die unabhängig von Raum und Zeit, gleichermaßen besteht. Egal ob man mal zwei Tage oder auch zwei Woche nichts voneinander gehört hat. Sieht man sich dann, ist es, als sei es erst gestern gewesen. Selbst ich, mit meinen „jungen“ Jahren, kann behaupten, schon viele Freunde kommen und gehen gesehen zu haben. Was nicht immer leicht war. Ganz im Gegenteil: Es war schwer und schmerzhaft, denn die Menschen, die einem am nähesten stehen, können einen auch am stärksten verletzen. Man ist enttäuscht, fragt sich: Wie kann ein Mensch sich so verändert haben? Oder bin ich es, der sich verändert hat?

Immer, wenn ich mich mit diesem Thema beschäftige, denke ich an diese Zug-Metapher: „Das Leben ist wie eine Zugfahrt. An einer Station steigen Freunde ein, sie begleiten dich zu einer weiteren Station deines Lebens, an der Anderen steigen wieder welche aus. Nur Wenige begleiten dich bis zur Endstation.“ Das Leben als ewige Zugstrecke. Weißt Du , was ich mir dann manchmal denke? Steig aus, schnapp Dir einen Kaffe und lauf rüber zum anderen Gleis und wenn Du, wie ich, zu den Nichtrauchern zählst, stellst Du dich aus Solidarität und Liebe auch in die Raucherzone, lässt dich einräuchern und quatschst mit deinen Freunden darüber, wie scheußlich der Kaffe schmeckt. Man muss nicht einfach nur dasitzen und warten, dass Menschen kommen oder gehen. Es ist immer das, was man selber draus macht. Ich finde man muss sein Leben in die Hand nehmen und aktiv gestalten. Meine Freunde sehen das genauso. Manchmal muss man Menschen, die einem sehr nahe standen, bewusst den Rücken kehren. Das ist alles andere als leicht, aber oftmals zahlt sich eine schwer zu treffende Entscheidung auf lange Sicht aus. Wenn dich jemand schlecht behandelt, geh. Wenn Dich jemand in eine unangenehme Situation bringt, mach nicht mit. Wenn jemand schlecht über jeden anderen redet und das deinen Grundsätzen und Prinzipien widerspicht, sprich nicht mit ihm. Wenn Dich jemand immer wieder belügt, kehr der Person den Rücken. Das Leben ist viel zu kurz. Natürlich will ich damit nicht sagen, dass man sich bei der kleinsten Auseinandersetzung den Rücken kehren soll. Streit ist ganz normal, aber worauf es ankommt, ist, wie man danach damit umgeht. Und im Laufe des Lebens verändern sich Menschen. Ihre Ansichten, Verhalten, Lebenverhältnisse etc… Das ist vollkommen normal. Wenn man einen Weg findet, sich zu arrangieren und seine Erwartungen runterschraubt, ist das super. Wenn nicht, kann es passieren, dass man oft enttäuscht wird. Ich bin der Meinung: Wenn es einfach nicht mehr passt, passt es nicht. Wenn Dir jemand ein schlechtes Gefühl gibt, häng nicht mit ihnen ab. Man sollte nicht krampfhaft versuchen, sich in etwas reinzupressen nur um „dazuzugehören.“  Gute Freunde würden dich nie in eine Situation bringen, bei der sie wissen, dass Du dich schlecht fühlst. Es sei denn Du bist selber so ein kleiner Rebell und klaust jeden zweiten Tag einen Schokoriegel :D Man sollte die Menschen zu schätzen lernen, die die gleichen Ansichten haben und deine Meinung teilen (Natürlich auch nicht zu 100% in jedem einzelnen Lebensbereich – ich glaube das ist unmöglich. Oder man könnte dann wirklich von einem echten Soulmate sprechen) Positive Menschen. Die einen manchmal besser kennen, als man sich selbst. Die nicht über jeden anderen lästern, Euch zu Dingen „anstiften“ die vielleicht nicht immer im Rahmen des Legalen sind oder die einfach nur genauso viel erwarten wie Ihr, und dementsprechend auch das gleiche Maß an Dankbarkeit und Respekt zurückgeben. Denn Freundschaft ist ein Geben und Nehmen. Mal gibt auch der Eine mehr als der Andere, mal umgekehrt. Aber es sollte immer ein Gleichgewicht herrschen. Umso glücklicher bin ich heute, sagen zu können, dass die Freundschaft mit einer ganz wichtigen Person in meinem Leben schon seit über 20 Jahren besteht. Höhen und Tiefen, Streit, sowie glückliche Zeiten… But we made it! Schon irre, wenn man zurückdenkt, was man alles erlebt hat. Welche Stationen man gemeinsam durchlaufen hat. Aber, und das ist das Entscheidende: Wir waren und sind immer Eins. Auch egal, ob man zwei Tage oder zwei Wochen mal keinen intensiveren Kontakt hatte. Immer, wenn es drauf ankam, war man füreinander da. Aber auch tolle Menschen, die ich erst seit „Kurzem“ (ist ja auch irgendwie relativ) kenne, oder die, die man über Jahre aus den Augen verloren hat, und ich mich glücklich schätzen kann, dass sie wieder ein Teil meines Lebens sind. Ich bin wahnsinnig dankbar dafür! Nicht zuletzt für die Erfahrungen und den Austausch, der mir super wichtig ist. Einfach für die Momente, die Unterstützung und Liebe, die man bekommt! Wenn Ihr solch einen Menschen habt, haltet Ihn fest und sagt „Danke, dass Du da bist.“

 

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