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„Blogger“
Was bedeutet das überhaupt? Heutzutage betitelt sich fast jeder, der eine Kamera und Klamotten zum fotografieren hat, als Blogger.
Ich persönlich finde es schade, dass dieser Begriff bei vielen negativ aufstößt. Es ist kein lang etablierter oder gesellschaftlich sehr angesehener Berufszweig, wie z.B. der des Mediziners, Jurists, Lehrers o.ä.
Aber er steht für etwas. Er steht für eine Möglichkeit, Leidenschaft mit beruflichen Aufgaben und Herausforderungen zu verbinden. Fast jeder, so auch ich, fängt klein an. Wenn es gut läuft, verdient man sogar Geld, deswegen kommt es auch vor, dass man Sponsoren-orientierte Werbung macht. Auch die netten Mädels von nebenan, damit meine ich die Blogger, von denen man denkt, sie betreiben das ganze nur als Hobby nebenher, können nicht nur von Luft und Liebe leben. Es ist eine sehr zeitintensive und auch kostspielige Aufgabe, da man auf dem neusten Mode-Stand sein muss, um schließlich immer etwas Neues präsentieren zu können. Aber, und das ist meiner Meinung nach das Wichtigste: Man tut das alles gerne! Es macht Spaß! Man investiert freiwillig! Für mich ist das die perfekte Vorstellung vom Arbeitsalltag:  neue Herausforderungen, mit Spaß und vor allem freiwillig bei der Sache sein, man trifft viele interessante Menschen, kann sich verwirklichen und man kann davon im besten Fall leben! Leider lässt sich das nicht immer alles vereinen, aber wie schon gesagt, ist es kein Ding der Unmöglichkeit, wenn man sich einfach reinhängt und mit Leidenschaft und Spaß bei der Sache ist. Man kannn sich selbst verwirklichen! Ich bin jemand! Und auch Du bist jemand! Jemand anderes, mit anderen Zielen, Wünschen, Erwartungen und das ist auch gut so!
Mir begegnen so viele Menschen, die einfach unzufrieden mit ihrem Job sind. Ausgelaugt, überarbeitet, unausgelastet, schlicht weg: unglücklich. Wenn man auf das stetig steigende Rentenalter schaut, sieht das wirklich nicht rosig aus.
Ich beende dieses Jahr mein Studium mit einem „Bachelor of Arts“. Ich habe zur Zeit noch keine Ahnung, was ich damit anfangen will. Da bin ich ganz ehrlich. Es hat mir sehr viele schlaflose Nächte bereitet. Nicht zuletzt wegen des Drucks der Gesellschaft, den man auf die Schultern gestemmt bekommt: „Mach was Ordentliches, mach eine gute Ausbildung, damit du später Geld verdienst und auch was aus dir wird!“ Aber wer sagt denn, was richtig und was falsch ist? Wie sieht der richtige Weg denn aus, der „Vorzeigelebenslauf“? Ich bin bis jetzt immer nach meinem Gefühl gegangen, das zu tun, worin ich gut bin und was mir Spaß macht. So habe ich ein, ich will mal behaupten, nicht all zu schlechtes Abitur gemacht, das studiert, worin ich gut bin und mache nebenher das, was mir Spaß macht: das Bloggen. Mode ist meine Leidenschaft und es sind doch die Geschichten, die das Leben schreibt: „Leben ist das, was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.“
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das ganze mittlerweile wesentlich entspannter sehe und angehe. Ich schaue dennoch nicht blauäugig in die Zukunft, aber mit einem gesunden Optimismus, dass ich ein Stück weit meinen Weg schon finden werde! Bis dahin werde ich weiterhin das tun, worin ich gut bin und was mir Spaß macht, auch wenn es noch fragwürdig ist, ob sich davon ein ansehnliches Leben unterhalten lässt. Ich erzähle Euch etwas aus meinem Leben, das soll nicht heißen, dass ich jeden dazu berufen will, Blogger zu werden. Die Mode ist meine persönliche Leidenschaft, so wie das Schreiben. Ich möchte lediglich den Blickwinkel für neue Seiten und Chancen sensibilisieren und erweitern. Ich finde das Bloggen ist im Werdegang vergleichbar mit Sport. Was bei vielen als Hobby began, versprach, sich irgendwann zu einer Profikarriere zu entwickeln. Sport kann jeder treiben, genau wie ein Outfit-Foto zu schießen. Aber uns ist doch allen bewusst, dass Erfolg nur dann winkt, wenn man sich dafür sprichwörtlich das Hinterteil aufreißt.
Also tut das, was Euch Spaß macht! Vielleicht ermutigt es Euch, sich in euer leidenschaftliches Hobby noch mehr reinzuknien. Macht was draus und lasst Euch nicht entmutigen!
Eure Roya

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Kommentare

  1. Anie sagt:

    THANK YOU FOR THAT POST ;D Ich finde dich echt super sympathisch! Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg für die Zukunft, aber ich bin mir sicher die wird gut :)

    Anie :*